Viel Tradition und doch einige Neuerungen beim Chlaushock des Kirchenchors Würenlingen
Bereits um 17.15 Uhr trafen sich die Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit dem Chorleiter Christian Seidel zur Vorprobe in der Kirche. Doch welches Gewusel. Ca. 20 Jugendliche wurden von Seelsorger Marcus Hüttner auf den Gottesdienst, in dem sie offiziell ihren Firmweg begannen nochmals vorbereitet.
Wie schön, wenn die Tradition des Kirchenchores mit der Tradition des Firmweges so viele Menschen unterschiedlichen Alters in einem Gottesdienst vereinen kann.
Mit bekannten Adventsliedern durften dann die Chormitglieder den Gottesdienst mitgestalten und wurden nach dem Segen mit einem herzlichen Applaus zum Schmaus im Pfarreiheim entlassen.

Im festlich geschmückten Saal labten sich bald alle am feinen Apero, der von Ursula, Theres und Patricia gespendet wurde.
Der Präsident, David Fricker, begrüsste alle Anwesenden und lud ein sich an die Tische zu begeben, da ein feines Essen auf alle warte.
Hurtig wurde diesem Auftrag Folge geleistet. Nach einem feinen Salat folgte wie seit Jahren Tradition der Marsch zum Buffet mit dem Hauptgang. Und je mehr sich die Teller füllten, desto ruhiger wurde es im Saal. Alle schmausten nach Herzenslust.

Schon bald aber stieg der Geräuschpegel wieder an und es begann sich eine leise Unruhe bemerkbar zu machen: Kommt er denn dieses Jahr nicht? Hat der «neue» Vorstand vergessen den Samichlaus einzuladen? Doch da, ein feines Glöcklein tönte. Schnell setzte sich unser Chorleiter und Dirigent ans Klavier und der Samichlaus und sein Gefährte Schmutzli wurden mit einem fröhlichen «Heute ist Nikolausabend da» begrüsst.

Was aber ist um Gotteswillen mit dem Schmutzli los? Der Samichlaus beruhigte die Anwesenden. Ja, sein Schmutzli ist deutlicher kleiner als im vergangenen Jahr. Das liegt aber nicht daran, dass er schlecht zu ihm geschaut habe, sondern dass sein eigentlicher Schmutzli halt Karriere im Chor gemacht habe und darum für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stehe.
Nach einer besinnlichen Geschichte des Chlaus und seinen Grüssen aus dem Schwarzwald, bat der Präsident alle Mitglieder, die im vergangenen Jahr einen runden Geburtstag feiern durften nach vorne zu sich und dem Samichlaus. Sie erhielten ein kleines Präsent und gemeinsam sang der Chor zur Verabschiedung von Chlaus und Schmutzli ein besinnliches Adventslied.

Nun war «die heisse Schlacht am kalten Buffet», sprich die Eroberung des Dessert Buffets angesagt, Wie Tradition hatten auch in diesem Jahr viele fleissige Hände viele süsse Köstlichkeiten hergestellt.

Doch bald machte sich bei den ersten die Müdigkeit bemerkbar.
Nun Ergriff nochmals der Präsident das Wort. Er bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern für den gelungenen Abend und entliess bald darauf die Chorschar satt und glücklich nach Hause.
