Chlaushock 2024

Chlaushock des Kirchenchors Würenlingen 2024

Am letzten Samstagabend vor dem ersten Advent begleitete der Kirchenchor Würenlingen zusammen mit den Voka Teens den gut besuchten Gottesdienst. Seelsorger Marcus Hüttner begrüsste zu Beginn insbesondere auch 13 neue Firmlinge, eine stattliche Anzahl.

Abwechselnd trugen beide Chöre gekonnt ihre Literatur vor, passend zur vorweihnachtlichen Zeit. Während es beim Kirchenchor noch weitgehend klassisch zu und herging, trugen die Jugendlichen ihr Liedergut in englischer Sprache vor. Beides gefiel sehr gut und am Ende der Messe würdigten die Besucher des Gottesdienstes dies mit grossem Applaus.

Traditioneller und beliebter Anlass mit vielen Teilnehmern

Anschliessend versammelten sich die Sängerinnen und Sänger mitsamt ihren Partnerinnen und Partnern, Ehrenmitglieder, Chorleiter Christian Seidel und Präses Marcus Hüttner im festlich hergerichteten Pfarreiheimsaal.

Da wurde ein feiner und reichhaltiger Apero von Elisabeth und Pierre Galley gereicht.

Der Präsident Hermann Koch begrüsste die Gäste und bedankte sich bei den beiden für den sehr geschätzten Apero und bat kurz darauf die Anwesenden zu Tisch.

Flinke Hände hatten unterdessen die Salatteller angerichtet und wurden geschwind serviert. Waren die Salatteller abgeräumt, gab der Organisator Aldo Crameri den Hauptgang frei. Artig reihten sich die Hungrigen vor dem Buffet ein und wurden mit grossen Portionen und vor allem, einem feinen Abendessen belohnt.

Der Kirchenchor bekommt Besuch vom Samichlaus

Von Ferne hörte man leise ein Glöcklein bimmeln und es kam schnell näher und schon stand der Samichlaus mit dem Schmutzli vor der Tür. Vor dem schön geschmückten Christbaum richtete der Samichlaus seine Grüsse aus, stellte fest, dass er schon ein wenig zu früh erscheine und wollte die Gesellschaft dennoch auf die adventliche Zeit einstimmen.

Er begann mit einer kleinen Geschichte von den flüsternden Kerzen. Ein kleiner Bub hatte sich mit seinem Taschengeld vier rote Kerzen gekauft für den Adventskranz, den er mit den Eltern binden wollte. Voller Vorfreude legte er die Schachtel mit den Kerzen am Abend auf seinen Nachttisch. „Morgen holen wir in Opas Garten Tannenzweige und binden für euch einen Kranz”, sagte es zu den Kerzen. „Das wird allen grossen Spass machen.” „Spass! Spass! Oh ja! Wie schön!”, wisperten die Kerzen. Erschrocken starrte das Kind sie an. „Ihr könnt ja sprechen!”, staunte es. „Oder träume ich nur?” Die Kerzen beschieden ihm, dass man oft denke, Dinge zu träumen, die unwirklich erscheinen. Aber das müsse nicht immer so sein.

Die erste Kerze erläuterte ihre Aufgabe: Ihr Licht eröffne die Zeit des Advents. Es erinnere daran, innezuhalten und die Zeit bewusst zu geniessen. Die zweite Kerze bringe gute Laune, denn sie freue sich, wenn Menschen fröhlich sind und lachen. Auch die dritte Kerze sah seine Aufgabe in der Verbreitung der guten Laune, denn wer fröhlich sei, streite sich nicht. Sein Licht erzählt vom Frieden und vor der Vorfreude. Und die vierte Kerze meinte, dass sie besonders hell strahle. Sein Licht kündige das nahe Weihnachtsfest an und leuchte in den Herzen der Menschen. Das Kind freute sich riesig auf den kommenden Advent zusammen mit den Kerzen. Aber vielleicht habe es das ja auch nur geträumt, aber das sei nun nicht wichtig. „Und was ist dir wichtig?” wollten die Kerzen wissen. „Dass ihr uns euer Licht schenkt und dass wir eine tolle Adventszeit miteinander feiern werden. Und dass wir uns freuen. Das ist schön und wichtig.” Noch lange unterhielten sie sich an diesem Abend miteinander. Aber vielleicht war es ja doch nur ein Traum?

Der Samichlaus dankte dem Chor für viele Jahre Unterstützung während den Gottesdiensten. Der Präsident bedankte sich für die schöne Geschichte.

Gleich darauf bat er die Mitglieder, die dieses Jahr einen runden Geburtstag feierten, zu sich und dem Samichlaus.

Sie erhielten ein kleines Präsent und der Chor sang ihnen ein kleines Ständchen, begleitet vom Dirigenten Christian auf dem Klavier. Anschliessend stapften der Samichlaus und der Schmutzli wieder in die Nacht hinaus.

Dank an die Organisatoren und Helferinnen

Viele Mitglieder des Chors hatten ein Dessert für diesen Abend vorbereitet. Diese Köstlichkeiten wurden nun auf dem Buffet angerichtet. Mit grosser Vorfreude bedienten wir uns von den feinen Spezialitäten.

Die Kaffeemaschine lief auf Hochtouren und auch die Flaschen mit den hochprozentigen Getränken wurden in viele Hände genommen, um ein kleines Gläschen zu füllen. Die Gesellschaft genoss die feinen Desserts und einige Schleckermäuler bedienten sich ein zweites Mal.

Es wurde heiter geschwatzt und diskutiert, bis der Präsident Hermann sich bei allen herzlich bedankte, insbesondere bei den vielen Helferinnen, Helfern, Köchinnen und Köchen, die den gelungenen Abend ermöglichten.